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Nächste Herausforderung steht an:
Ein neues Fahrzeug muss her

 

Die Fahrzeuge der Tafel sind fünf Tage die Woche im Einsatz. Denn die Lebensmittel kommen nicht von alleine in die Tafelläden, wo sie sortiert und in Kisten für unsere Kunden gepackt werden. Sie müssen bei den Supermärkten, Bäckereien und sonstigen Geschäften, die sie an die Tafel spenden, abgeholt werden. Dieser permanente Einsatz der Fahrzeuge geht natürlich nicht spurlos an ihnen vorüber.

Ein wesentlicher Posten, der von der Tafel zu stemmen ist, sind daher die Wartungskosten für den Fuhrpark. Je älter ein Fahrzeug ist, desto anfälliger wird es und desto häufiger muss es repariert werden. Das geht freilich ins Geld. Irgendwann ist es einfach nicht mehr wirtschaftlich, das Fahrzeug weiter zu halten.

Und so verhält es sich aktuell auch bei einem unserer Fahrzeuge. Dieses ist so in die Jahre gekommen, dass sein weiterer Einsatz nur mit erheblichen Reparaturkosten gewährleistet werden kann. Dabei ist es klar, dass dieses Geld anderweitig ebenso gut, wenn nicht sogar besser, verwendet werden könnte. Ein neuer Wagen muss also her.

Eine kleine Aufgabe ist das nicht. Als das letzte Mal ein neues Fahrzeug angeschafft werden musste - das war 2015 -, da beliefen sich die Kosten, trotz eines Freundschaftspreises des Herstellers, immerhin auf ca. 40.000 Euro. Obwohl die Tafel viele großzügige Spender hat, ist das eine Summe, die sie eben mal zur Verfügung hat. Nach den nicht geringen Kosten für den Bezug der neuen Ausgabestelle in Bad Homburg schon gar nicht.

Die Tafel hofft daher auf weitere tatkräftige Unterstützung bei der Realisierung dieses Projekts. Wer dabei helfen möchte, kann dies gerne tun. Wie das geht, findet man hier.

 

Neue Räumlichkeiten in Bad Homburg bezogen

Es war eine lange mühselige Suche gewesen. Jahrelang hatte man sich bei der Tafel um neue Räumlichkeiten für die Ausgabestelle in Bad Homburg bemüht. Denn diese war einfach zu klein geworden für die vielen Personen, die in der Kurstadt mit gespendeten Lebensmitteln versorgt werden.

Nach mehreren Rückschlägen führte die Suche am Ende doch noch zum Erfolg. Dann ging aber alles eigentlich ganz schnell. Die erforderlichen Umbauarbeiten - im Wesentlichen die Umsetzung von baulichen Auflagen des Veterinäramts - konnten problemlos und in kürzester Zeit abgeschlossen werden. Auch der sich daran anschließende Umzug lief reibungslos ab. Lediglich ein Ausgabetag musste hierfür ausfallen. Der Betrieb konnte mithin ohne größere Unterbrechung am neuen Standort auf der unteren Louisenstraße aufgenommen werden.

Ermöglicht wurde all dies Dank großzügiger finanzieller Zuwendungen von diversen Spendern. Für diese wurde eine kleine Einweihungsfeier Ende Mai ausgerichtet, in der die Gönner die Früchte ihrer Unterstützung bewundern konnten. Stefanie Limberg, die Leiterin des regionalen Diakonischen Werks, das Träger der Tafel ist, dankte hierbei insbesondere der Freien Evangelischen Gemeinde Bad Homburg und dem Lions Club Bad Homburg - Weißer Turm, die mit 4.000 € bzw. 5.000 € den Umbau gefördert hatten, sowie der Alten Leipziger Versicherung, die mit 4.500 € den Einbau einer Küche ermöglicht hatten.

Eine öffentliche Einweihungsfeier wird es aber auch noch geben. Im Rahmen der Interkulturellen Woche wird sie als diesjährige "Tafel der Vielfalt" in Form eines Tags der Offenen Tür Ende September stattfinden (siehe oben).

Treue Unterstützung von der Ahmadiyya-Gemeinde

Zum nun schon vierten Mal veranstaltete die Ahmadiyya-Gemeinde in Oberursel einen Charity-Lauf und bedachte dabei erneut die Tafel. Die rührige Gemeinde mobilisiert für die Aktion jährlich Jung und Alt aus ihren eigenen Reihen und versucht auch immer wieder "gemeindefremde" Lauffreudige an den Start am Taunusinformationszentrum an der Hohemark zu bringen.

Während dies im letzten Jahr einigermaßen gut gelungen war, nahmen im Oktober 2018 nicht ganz so viele Nicht-Gemeindemitglieder an dem Lauf teil, was daran gelegen haben könnte, dass er relativ kurzfristig angekündigt worden war. Die Verantwortlichen der Gemeinde waren aber zuversichtlich, im nächsten Jahr wieder mehr "Externe" erreichen zu können.

Für die Tafel war der diesjährige Lauf in jedem Fall ein Segen. Die Startgelder und ein Zuschuss der Gemeinde aus der eigenen Kasse brachten ihr eine Spende von 450 € ein.

Zum zweiten Mal: Vielfalt erleben und genießen

Zum zweiten Mal fand im September 2018 die Interkulturelle Woche im Hochtaunuskreis statt. Die Tafel beteiligte sich wieder in herausragender Weise daran, indem abermals zu einer "Tafel der Vielfalt" geladen wurde. Während sie im letzten Jahr in Friedrichsdorf stattfand, wurde sie diesmal im Usinger Land ausgerichtet, und zwar in der Stadt mit der einzigen Ausgabestelle, die die Tafel dort unterhält, also in Neu-Anspach.

Die Organisation des Benefizessens mit der besonderen Note erfolgte diesmal in Kooperation mit dem Verein basa e.V., genauer gesamt mit Ursel Oestreich, Hauptverantwortliche für das von der Aktion Mensch geförderte Projekt FAIRWÄRTS im Café Hartel. Der Verein stellte in der Alten Schule in Anspach auch die Räumlichkeiten für das Event.

Gekocht wurde wie im letzten Jahr von Tafelkunden. Diese zauberten ein überwältigendes sowohl pikantes als auch süßes Büffet mit köstlichsten Speisen, die diesmal vorrangig aus dem vorderen Orient stammten.

Ein kulturelles Rahmenprogramm wurde ebenfalls geboten. Das Ehepaar Petra und Peter Sassenhagen spielten traditionelle irische Musik, zu der die Tochter einer der Köchinnen spontan eine hinreißende Tanzeinlage gab. Birgit Bach-Ernst am Klavier und ihre Tochter Mona am Cello leisteten einen klassischen Beitrag: Sie spielten ein wunderbares Stück aus "Ruralia Hungarica" von Ernst von Dohnányi. Den Abschluss fand die Veranstaltung diesmal auf gesprochene Weise, nämlich mit dem Vortrag des Märchens "Die kleinen Leute von Swabedoo" durch Merle Lotz.  

"Fröhliche Stimmen" für eine gute Sache

 

Singen ist ja bekanntlich gut für Seele und Körper. Dass es das nicht nur für diejenigen sein kann, die selbst singen oder die unmittelbar zuhören, das stellte der Gospelchor "Joyful Voices" am 25. August 2018 in der Christuskirche in Oberursel unter Beweis. Denn die Sängerinnen und Sänger des Chores sangen sich an diesem Tag unter dem Dirigat von Chorleiterin Gunilla Pfeiffer für die Tafel die Seele aus dem Leib.

Für das Konzert, das sie in der Brunnenstadt gaben, musste man eigentlich gar keinen Eintritt bezahlen. Die evangelische Kirche war entsprechend voll. Am Ende des Konzerts wurden die Konzertbesucher von Monika Weth, einem Chormitglied, das im Fundraising-Team der Tafel ist und die ganze Sache eingefädelt hatte, jedoch darum gebeten, ihre Wertschätzung und die Dankbarkeit für die Darbietung des Chores durch eine Spende für die Arbeit der Tafel auszudrücken.

Das Ergebnis, das bei der abschließenden Kollekte erzielt wurde, lässt darauf schließen, dass die Zuhörenden mehr als begeistert gewesen sein dürften. 3.600 € wurden eingesammelt! Da blieb den Verantwortlichen von der Tafel fast nur übrig, selbst in Jubelgesänge auszubrechen und "Oh, happy day!" anzustimmen.

Spontane Ideen sind die besten

Das Ehepaar Bender aus Oberursel unterstützt die Tafel schon lange gerne und tatkräftig. Beim Brunnenfest in Oberursel kam es nun zu einer erneuten, diesmal ganz spontanen Unterstützungsaktion zugunsten der Tafel. Ein Auftritt der Benders mit ihrer Band "Frau Mona" endete mit einem für musikalische Darbietungen auf der Straße üblichen Ritual: Es wurde ein Hut herumgereicht. Diesmal geschah dies allerdings nicht, um die "Gage" bei den Zuhörenden einzusammeln. Elke Bender hatte vielmehr den glorreichen Einfall, die Sammlung gewissermaßen als "Kollekte" zugunsten der Tafel durchzuführen. Das kam auch beim Publikum gut an: Am Ende landeten 110 € im Hut. Dazu kann man nur sagen: "Chapeau!"  

Frühlingszeit ist Spargelzeit ist Spendenzeit

Jedes Jahr entlastet der Kreisverband der DEHOGA Ehemänner bei der Vorbereitung des Sonntagsessens am Muttertag. Er bietet einen für manchen Hobbykoch unerlässlichen Service: das Schälen des Spargels. Nichts ist schließlich weniger ersprießlich, als sich während des Essens holzige Reste der weißen Stangen aus dem Mund klauben zu müssen. Dank der Schäl-Dienstleistung des DEHOGA können sich die beglückten Mütter und Ehefrauen aber alle Jahre wieder auf ein ungeteiltes Spargelvergnügen an ihrem Ehrentag freuen.

Doch nicht nur den Spargelkonsumenten kommt dieser Service zugute. Auch die Tafel Hochtaunus profitiert davon. Denn der Verkauf des geschälten Spargels erfolgt schon viele Jahre zu ihren Gunsten. 2018 war das nicht anders. Zwar fiel die Aktion in Bad Homburg dem Weinfest zum Opfer. Dafür wurde in Oberursel aber offenbar umso fleißiger geschält und verkauft. Denn für die Tafel sprangen schließlich satte 1.000 € heraus.