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Lebesmittelausgabe wird bis nach Ostern eingestellt

 

Aufgrund der Covid-19-Epidemie stellt die Tafel Hochtaunus die Lebensmittelausgabe in allen ihren Ausgabestellen im Hochtaunus ein. Zu diesem Schritt sahen sich die Verantwortlichen der Tafel gezwungen, da zum einen viele der Freiwillig für die Tafel Engagierten zur Risikogruppe der älteren Mitbürger zählen. Zum anderen gibt es aber auch unter den Kunden etliche, die der einen oder der anderen Risikogruppe angehören.

Ein verantwortungsvoller Normalbetrieb war unter diesen Gegebenheiten nicht mehr zu bewerkstelligen. Auch wenn man sich seitens der Tafel dessen bewusst ist, dass für die Kunden der Wegfall der Unterstützung einen gravierenden Einschnitt darstellt, sah man zum Schutz der Gesundheit der Risikopersonen keine Alternative.

Wenn Kunden durch den Ausfall der Ausgabe besonders hart getroffen werden, soll eine Notversorgung organisiert werden.

 

Liken und dabei Gutes tun: Facebook-Aktion der Stadtwerke Oberursel

Die Facebook-Seite der Stadtwerke Oberursel (Taunus) GmbH gibt es schon einige Zeit. Jetzt nutzt der lokale Energieversorger seine Seite, um gemeinsam mit der Community die Tafel im Hochtaunuskreis zu unterstützen. Für jedes "Like", das die Unternehmensseite der Stadtwerke Oberursel auf Facebook bis 31. März 2020 erhält, spendet das Unternehmen einen Euro an die Tafel im Hochtaunuskreis.

Wer bei Facebook ein Profil hat, kann die Aktion der Stadtwerke ganz einfach unterstützen und helfen: Einfach auf die Seite der Stadtwerke  gehen  und durch einen einfachen Klick auf den „Gefällt mir“- Button die Spende an die Tafel erhöhen: Denn je mehr Fans die Seite am 31. März 2020 hat, desto mehr Geld erhält die Tafel im Hochtaunus. 

Die Stadtwerke Oberursel unterstützen die Ausgabestelle der Tafel in Oberursel schon seit vielen Jahren regelmäßig mit Spenden oder durch Sponsoring und möchten mit der Aktion darauf aufmerksam machen, dass es auch im Hochtaunus zahlreiche Menschen gibt, die auf Unterstützung angewiesen sind.

Neue Räumlichkeiten in Bad Homburg bezogen

Es war eine lange mühselige Suche gewesen. Jahrelang hatte man sich bei der Tafel um neue Räumlichkeiten für die Ausgabestelle in Bad Homburg bemüht. Denn diese war einfach zu klein geworden für die vielen Personen, die in der Kurstadt mit gespendeten Lebensmitteln versorgt werden.

Nach mehreren Rückschlägen führte die Suche am Ende doch noch zum Erfolg. Dann ging aber alles eigentlich ganz schnell. Die erforderlichen Umbauarbeiten - im Wesentlichen die Umsetzung von baulichen Auflagen des Veterinäramts - konnten problemlos und in kürzester Zeit abgeschlossen werden. Auch der sich daran anschließende Umzug lief reibungslos ab. Lediglich ein Ausgabetag musste hierfür ausfallen. Der Betrieb konnte mithin ohne größere Unterbrechung am neuen Standort auf der unteren Louisenstraße aufgenommen werden.

Ermöglicht wurde all dies Dank großzügiger finanzieller Zuwendungen von diversen Spendern. Für diese wurde eine kleine Einweihungsfeier Ende Mai ausgerichtet, in der die Gönner die Früchte ihrer Unterstützung bewundern konnten. Stefanie Limberg, die Leiterin des regionalen Diakonischen Werks, das Träger der Tafel ist, dankte hierbei insbesondere der Freien Evangelischen Gemeinde Bad Homburg und dem Lions Club Bad Homburg - Weißer Turm, die mit 4.000 € bzw. 5.000 € den Umbau gefördert hatten, sowie der Alten Leipziger Versicherung, die mit 4.500 € den Einbau einer Küche ermöglicht hatten.

Eine öffentliche Einweihungsfeier wird es aber auch noch geben. Im Rahmen der Interkulturellen Woche wird sie als diesjährige "Tafel der Vielfalt" in Form eines Tags der Offenen Tür Ende September stattfinden (siehe oben).

Treue Unterstützung von der Ahmadiyya-Gemeinde

Zum nun schon vierten Mal veranstaltete die Ahmadiyya-Gemeinde in Oberursel einen Charity-Lauf und bedachte dabei erneut die Tafel. Die rührige Gemeinde mobilisiert für die Aktion jährlich Jung und Alt aus ihren eigenen Reihen und versucht auch immer wieder "gemeindefremde" Lauffreudige an den Start am Taunusinformationszentrum an der Hohemark zu bringen.

Während dies im letzten Jahr einigermaßen gut gelungen war, nahmen im Oktober 2018 nicht ganz so viele Nicht-Gemeindemitglieder an dem Lauf teil, was daran gelegen haben könnte, dass er relativ kurzfristig angekündigt worden war. Die Verantwortlichen der Gemeinde waren aber zuversichtlich, im nächsten Jahr wieder mehr "Externe" erreichen zu können.

Für die Tafel war der diesjährige Lauf in jedem Fall ein Segen. Die Startgelder und ein Zuschuss der Gemeinde aus der eigenen Kasse brachten ihr eine Spende von 450 € ein.